Bei unseren Motorradurlaub 2021, der erste in Rumänien mussten wir natürlich auch die beiden berühmtesten Straßen in Rumänien auch fahren. Das ist die Transfagarasan (Transfogarascher Hochstraße) und die Transalpina.

Die Transfagarasan, wie auch die Transalpina, überqueren die Transsilvanischen Berge. Wie wohnten bei unserem Rumänien Motorradurlaub 1 Woche in Sibiu – Hermannstadt (Siebenbürgen).

Es ist ein optimaler Ausgangspunkt für beide Straßen.

Über die Transfagarasan (Entstehung, Höhe, Bauzeit, usw.) findet man genügend Infos auf Wikipedia.

 

Mit dem Motorrad über die Transfagarasan

Wir sind in Sibiu gestartet und dann über die DN1 nach der Ortschaft Scoreiu rechts auf die DN7C Transfagarasan abgebogen. Den GPS Track zu unserer Fahr ist am Ende der Seite zum Herunterladen.

Der Plan wäre eigentlich gewesen, über die Transfagarasan bis Albestii de Arges mit dem Motorrad zu fahren und dann über kleine Straßen und vermutlich über einige Schotterstraßen wieder zurück über die Transsilvanischen Berge nach Talmaciu auf die DN7 und dann wieder zurück nach Sibiu zu fahren.
Wir haben jedoch beim Punkt 3 auf der Klarte wieder abgedreht. Der Weg (Feldweg) wurde immer enger und kleiner. Dann trafen wir auf einige Förster, die meinten, dass der Weg nach ca. 10km endet.

Wir sind dann bis zum Punkt 4 wieder zurückgefahren und über einige etwas ausgewaschene Schotterstraßen und Dörfer quer zur DN7 gefahren. Auf der DN7 hat man dann wie üblich 30km Stau. Man kommt jedoch mit dem Motorrad gut voran. Aber ein Durchschnitt über 30km/h ist kaum möglich. Man solle die DN7 so gut wie möglich immer meiden.

Von Punkt 4 bis zum Punkt 5 war wirklich teilweise eine geile Offroad – Straße / Schotterstraße. Die Straße liegt hier in einer Wanner und windet sich dem Berg hinauf. Etwas ausgewaschen, aber super zum Fahren, wenn man links und rechts in der Wanne auf die Wände fährt.

Die Auffahrt auf die Transfagarasan

Die ersten Kilometer sind eher unspektakulär. Erst wenn man auf das Hochplateau kommt, wird es sehr monomental. Wenn man von Norden nach Süden fährt, so hat man die monomentale Aussicht immer im Rücken. Also oft stehen bleiben und schauen!

Lt. Infos, welche wir von unserem Vermieter bekommen haben, ist es zur Hochsaison nicht optimal über die Transfagarasan zu fahren. Stundenlange Staus sind üblich. Wir sind Mitte September gefahren. Es war viel (für sonst leere Straßen in Rumänien) los, aber war ok. Auf dem Video kann man sehen, was so los ist.

Die Bären auf der Transfagarasan

Wir hatten das eigentlich nicht gewusst, dass man auf der Transfagarasan auf Bären treffen kann. So haben wir nach dem Pass die Kameras ausgemacht. Wenn man dann neben dem Stausee fährt, dann fängt das Bärengebiet an.

Bären
Bären

Und plötzlich stand da eine Bärenfamilie. Eine Mutter mit 2 kleinen Bären. Wir waren überrascht und wussten auch nicht, wie man sich verhalten soll. Wir haben dann gesehen, dass die Autofahrer den Bären Futter (vermutlich Brot) zugeworfen haben und die Bären das gemütlich gefressen haben. Wir haben dann überlegt, ob wir ihnen eine Banane geben sollten. Haben es aber dann gelassen, da wir nicht den Schutz eines Autos am Motorrad hatten. Und wer weiß, wie die Bären reagieren.
Der Adrenalinpegel war auf alle Fälle auf 100%. Einige Kilometer später trafen wir dann nochmals auf 2 einzelne Bären. Scheinbar halten sie die Bären alle im Bereich vom Stausee auf. Diese sind es gewöhnt, von den Passanten gefüttert zu werden. Lt. unserem Vermieter ist das nicht gut, aber die Menschen machen es trotzdem. Man kann in den Transsilvanischen Berge überall auf den Transsilvanischen Braunbären stoßen. Im Normalfall sind sie angeblich nicht aggressiv und man kann sie leicht verscheuchen.

Transfagarasan Bärenfamilie
Transfagarasan Bärenfamilie

Wir würden, wenn man nicht Offroad fahren will, über die gleiche Strecke DN7C auch wieder zurückfahren. Die DN7 macht echt keinen Spaß mit dem Motorrad.

Video Transfagarasan Transfogarascher Hochstraße Rumänien Motorradtour DN7C

GPS Transfagarasan Transfogarascher Hochstraße Rumänien Motorradtour DN7C

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